Therapie nach Schwangerschaft

Dr. Lipp
Seit 2018 ist das Lip-/Lymphödem diagnostiziert worden. Geahnt habe ich es schon früher, meine Hausärztin riet mir zu Kompressionsstrümpfen gegen die Ödeme. In der Schwangerschaft habe ich Stützstrumpfhosen getragen, aber die Gewichtszunahme von über 17 kg hat mir sehr zu schaffen gemacht. Jetzt nach einer Komplexen Physikalischen Entstauung, Kompressionsbestrumpfung, Manuelle Lamyphdrainage und Lymphomat habe ich ca. 13-15 cm weniger Oberschenkelumfang. Meine Strümpfe kneifen so stark in den Kniekehle, sodass ich sie nicht gerne trage, trotz Trikotfutter. Laut MRT habe ich keine Bakerzyste, sondern Lipomatose. Dazu rutschen die Strümpfe am Oberschenkel, trotz richtiger Abmessung und neuer Versorgung. Nun habe ich festgestellt, dass mein Bauchumfang zugenommen hat – ich trage auch eine Bermudahose! Lymphstau im Bauch? Eine Ovarialzyste ist vorhanden, aber keine Komplikation – wird alle 6 Monate kontrolliert. Tumormarker o.k. – Was können Sie mir raten?

Sie haben die nachteilige Wirkung der Schwangerschaft auf das Gewicht (und wohl auch auf das Lipödem) erlebt. Ist die Kompressionsbestrumpfung eine Flachstrickware? Zum schlechten Sitz und zu Einschnürungen kann ich so nichts sagen, dies müsste vor Ort bei der Strumpfversorgung angesprochen werden. Ihr aktuelles Gewicht (Zunahme am Bauch) wurde nicht angegeben. Mit Bestrumpfung, Manueller Lymphdrainage und apparativer intermittierender Kompression nutzen Sie ja bereits die möglichen Therapieoptionen. Wäre evtl. die Vorstellung in einem Adipositaszentrum sinnvoll? Gute Informationen und wichtige Tipps erhält man oft auch in Lymphnetzen oder auch bei Selbsthilfegruppen (im Internet nachsehen).

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