Liebe Leserin, lieber Leser,

mein Spiegel zeigt nicht immer, wie ich mich fühle. Mit Lipödem verändert sich nicht nur der Körper, sondern oft auch der Blick auf sich selbst. Das Spiegelbild kann Fragen, Unsicherheiten und manchmal auch Frust auslösen. Besonders schwer fällt es mir, wenn Veränderungen kommen, ohne dass ich sie klar einordnen kann. Um diesen Zwiespalt soll es heute gehen und wie ich damit umgehe.

Jenny

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Kommentare

Ein Kommentar

  1. Liebe Jenny, vor meiner Diagnose war ich zweimal schwanger. Daher kannte ich bereits sehr gut das Gefühl, emotional nicht mit meinen Körperveränderungen Schritt halten zu können. Es erfordert mentale Arbeit. Und an Tagen, an denen es (gefühlt) rückwärts geht, mache ich es wie du. Fotos anschauen, auch kleine Erfolge feiern und den Blick auf Erreichtes schärfen mit dem Wissen, dass auch wieder gute Tage kommen. Gerade liebe ich es, zum ersten Mal seit eigentlich immer meine Beinmuskulatur erahnen zu können. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg. Liebe Grüße, Yvonne

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