Liebe Leserin, lieber Leser,

im Zusammenhang mit Lipödem liest man oft von Selbstliebe. Man soll sich selbst lieben, sich und seine Krankheit akzeptieren und sich Zeit für sich nehmen. Ich habe mir das immer durchgelesen, mich kurz hinterfragt, mir gedacht “Ja doch, ich kann mich die meiste Zeit schon gut leiden und Zeit für Hobbys nehme ich mir auch”. Damit habe ich das Thema abgehakt. In den letzten 2-3 Jahren habe ich mich allerdings ganz intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Mein Körper hat mich regelrecht dazu gezwungen, da ich ein paar gesundheitliche Baustellen hatte.

Ich möchte dir hier einen Einblick geben, was Selbstliebe für mich heute bedeutet – vielleicht ist es ja auch für dich ein neuer Ansatz, mit dem du einen besseren Zugang zu diesem Thema findest.

Eva

Bloggerin

Eva im Café
Netiquette
Diese Regeln solltest du als Bloggerin beachten!
Kommentare

7 Kommentare

    1. Ein wirklich toller Artikel, liebe Eva ☺️
      Der Begriff “Selbstliebe” ist für mich häufig zu stark und fühlt sich schwer erreichbar an. Deine Beschreibung vom Selbstwert hingegen ist so einfach umzusetzen. Danke, dass Du das mit uns teilst!

  1. Mit schlechtem Gewissen zum Sport/Schwimmen, weil das ja ein „nettes“ Hobby ist, nur zum Vergnügen… solche Gedanken hatte ich bevor ich den Blickwinkel verändert habe.
    Meine Sporteinheiten haben, genauso wie meine Lymphdrainage und Physio einen festen Platz im Familienkalender und damit auch den gleichen Stellenwert. Eigentlich ist der Schwimmbadbesuch und der Gang ins Fitnessstudio auch eine Form der Lipödem-Therapie für mich, beides macht mir zufällig auch noch Spaß. Das war der Knackpunkt für mein Gewissen, das ist ja Hobby/Vergnügen, es müsste erst noch sooo viel erledigt werden, bevor ich mich meinem Hobby widmen darf…
    Für meine Gesundheit, mein Wohlbefinden und meine Leistungsfähigkeit brauche ich den Sport, die MLD und meine Physio und alle meine lieben Menschen im Familien- und Freundeskreis profitieren genauso wie ich davon.

  2. Toller Blogbeitrag Eva, diesen Satz muss ich mir immer wieder sagen:

    Denn: Menschen, die mit deinen Grenzen ein Problem haben, sind oft die, die davon profitiert haben, dass du keine gesetzt hast. Menschen, die dir wohlgesonnen sind, verstehen dich und akzeptieren deine Entscheidungen.

    So oft hat mein schlechtes Gewissen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt und es gelten die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen von Google

Meine Schnappschüsse

Nettiquette

Diese Regeln solltest du als Bloggerin beachten!

Nettiquette

Diese Regeln solltest du als Bloggerin beachten!

Worüber willst du mehr erfahren?