Hallo, liebe Mit-Lipladys,

Ich bin Sarah, 32 Jahre alt und habe Lipödem.

Wie in meinem letzten Beitrag auf dem Blog schon angekündigt, folgen nun konkrete Tipps für Euch, wie Ihr am besten mit der oft ohnehin schon unangenehmen Praxissituation umgehen könnt, wie Ihr Ruhe bewahrt und wie Ihr die Fragen beim Arzt oder der Ärztin platziert, die Euch auf der Seele brennen.

Kurzum: ein kleiner Guide für Euren nächsten Arzttermin!

Sarah

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Kommentare

5 Antworten

  1. Hallo,

    deine Tipps finde ich sehr wichtig und richtig.👍
    Ich kann nur sehr schwer für mich selbst einstehen, das ist häufig ein Problem. Ich bin gut informiert und kann dann aber nicht aus meiner Haut, bin eingeschüchtert.
    Ich hatte einen Arzt, der sehr unfreundlich reagiert hat. Immer.

    Ich habe mir einfach jemanden mitgenommen. Meine beste Freundin, die ich vorher auch über die Erkrankung informiert habe. Die hat mich dann unterstützt, indem sie, wenn ich nicht weiter kam, einfach dazwischen gegrätscht hat, damit ich meinen Mund aufmache.

    Das ist noch mein Tipp zum Thema.😄
    Liebe Grüße!

    1. Der Tipp mit deiner Freundin ist auch klasse, natürlich ist es immer hilfreich, eine Begleitperson, der man vertraut, mitzunehmen. Häufig gibt es ja auch Praxen, die wegen Corona zB. keine Begleitung zulassen oder nur in besonderen Fällen, bei behinderten Patienten zb. . Aber sofern man jemanden mitnehmen darf, ist das ein super Tipp:)

  2. Leider fallen mir die besten Sprüche erst zu Hause nach dem Artzbesuch ein. Ich bin leider nicht so schlagfertig, egal ob ich es vorher übe.
    Meine Mutter war Raucherin, bei ihr war das Rauchen natürlich der Grund für alle Beschwerden bei ihr. Übergewicht ist es demnach auch.
    Der Orthopäde meinte zu mir, ich soll abnehmen, dann wird es besser. Ich habe jetzt 20 kg abgenommen und die Beschwerden sind immer noch da.
    Ich geh ungern zum Arzt. Und das wird sich auch nicht ändern.

    1. Das kann ich gut verstehen, ich hab das auch häufiger, dass mir erst im Nachhinein einfällt, was ich auch hätte antworten können. Manchmal wird man auch einfach so „überfahren“ in einem Gespräch. Es sei denn, ich habe richtig Wut, dann muss ich aufpassen, nichts unbedachtes zu sagen, woraus mein Gegenüber mir auch „einen strick drehen“ könnte 😉 und ich mir am Ende noch selbst ins Bein schieße, quasi 😉 aber ich kenne das gut.

  3. Deine Tips hätte uch vor einem Jahr gebraucht. Ich bin heulend aus der Praxus bei meiner Ärztin. Sie hat eigentlich einen guten Ruf gehabt. Da ich kaum gehen kann und mich such nicht an den Beinen selbst ausziehen kann kam meine große Tochter mit. An dem Tag hatte ich auch noch enorme Schmerzen im Bein. Zudem bin ich Adipös. Die Arzthelferin war sehr net und bedauerte mich sogar wegen meiner vielen Diagnosen. Dann kam die Ärztin rein. Sah mich von oben bis unten an meinte das ich für ihre Geräte zu schwer bin und ich müsste auf einen 20 cm hohen Hocker stehen. Sie möchte meine Venen kontrollieren die wären bestimmt kaputt. Ich kam vor Schmerzen aber nicht auf den Hocker. Da schimpfte sie wie kann man nur so dick sein ich müsste mir sofort den Magen verkleinern lassen. Si könnte mich niemand untersuchen. Ich sollte mich nicht so gehen lassen. Sie könnte mir einfach so eine Versorgung aufschreiben. Selbst die Arzthelferin war peinlich geschockt. Ich konnte nichts sagen, mir liefen einfach die Tränen.
    Jetut habe ich einen sehr guten Arzt. Aber beim ersten Termin hatte ich mega Angst. Aber ich musste nirgends draufsteht sondern er hat meine im Sitzen untersucht. Aber vor allembehandelt er mich als Mensch.

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