E-Bike und Lipödem

Elke

Elke

Bloggerin

Elke macht Sport mit ihrem E-Bike

Hallo Ihr Lieben ;-))

Auch für nicht Sportbegeisterte gibt’s da was….

Heute will ich Euch mal berichten, wie schön es doch ist, draußen an der frischen Luft zu sein, sich zu bewegen, was für die Gesundheit und insbesondere für die Beine zu tun, ohne sich quälen zu müssen.

Ich habe mir auf Anraten meines Arztes ein E-Bike gekauft und war zunächst schon etwas skeptisch, ob sich die Investition auch lohnt…Und ja, hat es!!!

Seit dem bin ich schon 2000 Km gefahren und das in den letzten 2 Jahren. Ich habe für mich einen Weg gefunden mit meiner oft schweren, kraftlosen Beine mich auch nach der Arbeit ( ich steh täglich 6 – 8 Stunden )zu bewegen.

Habe es mit Schwimmen versucht, was ja echt mega ist bei Lipödem, aber das ist einfach nicht meins.

 

Hügellandschaften, wie es in Oberfranken zu Hauf gibt, ist kein Problem mehr!

An manchem Tag, grad im Sommer wo ich echt kämpfe, nach dem Arbeiten überhaupt noch von der Couch oder vom Liegestuhl aufzukommen, fahre ich dann eben abends, wenn’s kühler ist noch ein kleines Ründchen. Einfach nur, dass ich mich nochmal bewege. Dabei kommt es nicht drauf an, wie viele Kilometer, sondern dass man überhaupt was macht. Auch merkt man auf so einem Rad die heißen Temperaturen nicht so, da man einfach auch schneller unterwegs ist, wie mit dem normalen Fahrrad.

Wem das „normale“ Rad hingegen taugt, ist das natürlich auch super. War halt nix mehr für mich, weil ich einfach keinen Spaß mehr daran hatte und ohne Spaß mach ich’s dann eben gar nicht.

Mein Mann hat dann natürlich nach dem ersten Sommer auch mitgezogen, oder vielmehr habe ich ihn angesteckt. Hin und wieder nehmen wir auch unser Auto dann mit, wo wir dann auch die Möglichkeit haben, mal weiter weg neue Strecken zu fahren. ES IST EINFACH HERRLICH !!

 

Die richtige Garderobe

Das war mehr oder weniger ein Kampf und ja, es sind auch Tränen geflossen.
Normal sollte man, so wird es empfohlen, erst auf die nackte Haut die geeignete Radlerhose mit Po – Polster ziehen. Denn wenn man wie gewohnt mit Unterhose beginnt, reibt ggf. die Naht und das tut dann irgendwann weh. So, Radler an und darüber dann die Kompressionsstrumpfhose. Mhh.

Dann braucht es ja dennoch ne weitere Hose darüber… Also man kommt um drei Lagen irgendwie nicht herum…Die ersten Versuche waren ok, doch bei längerem Fahren habe ich mich wund gerieben, was aber nicht an der falschen Kleidung lag, sondern letztendlich am Sattel. Es gibt da ja viele verschiedene und deswegen hab ich auch den einen oder anderen ausprobieren müssen. Bin immer wieder ins Fachgeschäft, bis wir den passenden gefunden haben. Ich habe jetzt auch keinen gerade kleinen Po, so dass ich da echt Schwierigkeiten hatte. Wenns nicht passt, wird’s passend gemacht!!!!!

Jetzt ist alles perfekt und ich fahre trotzdem mit meiner Radlerhose über der Kompression. Denke, das muss man einfach ausprobieren und dann solange dran bleiben, bis es passt.

Also wer die Möglichkeit hat und gerne an der frischen Luft ist, denkt mal über so eine Anschaffung nach. Ihr werdet es nicht bereuen.

Bis bald mal wieder,

Eure Elke

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Kommentare

4 Antworten

  1. Hallo Elke,
    auch ich bin seit letztem Jahr stolze Besitzerin eines e-bikes. Mein Tacho zeigt bislang 600 km, aber immerhin 🙂 Letzte Woche haben wir an der Ostsee einen Urlaub gemacht und die Räder kamen mit, das war wirklich toll und ich kann dich voll verstehen, weil ich weiß, wie viel Spaß es macht.

    Allerdings hab ich wohl noch das Sattel Problem, denn ab und zu rieb es letzte Woche noch und 60 km habe ich am nächsten Tag gemerkt… ich hatte einfach von meinem vorigen Rad den (breiten) Sattel auf das neue geschraubt, aber vielleicht muss ich mich auch noch mal nach etwas anderem umsehen.
    Danke für die Motivation!

    1. Hallo Imke, hallo Elke,

      ich bin auch bereits seit drei Jahren mit eBike unterwegs, nachdem mein Lipödem so richtig „Gas gegeben„ hat und mich gefühlt meiner Beinmuskulatur beraubt hat.
      Auch ich bin verzweifelt auf der Suche nach einem geeigneten Sattel, denn meiner fühlt sich hart an und ich habe bereits nach etwa 5km Schmerzen. Wenn da jemand einen Tipp hat, bin ich ganz Ohr…

      LG

  2. Hallo ihr Lieben,
    Ich fahre zwar „Bio-Bike“, aber mit dem Thema Sattel habe ich mich auch auseinandergesetzt.
    Und auch ich dachte der Sattel muss weich sein, aber ich habe gelernt und gemerkt, dass dies nicht so ist..
    Ich fahre einen von SQlab und bin sehr zufrieden. Den Sattel gibt es in verschiedenen Ausführungen. Zum einen gibt für jede Art von Fahrrad verschiedene Sattel und die Größe wird anhand des Sitzknochen-Abstand ermittelt. Entweder man lässt sich bei einem Fachhändler beraten und vermessen oder lässt sich auf der Webseite die entsprechenden Unterlagen kostenlos zuschicken.
    Ich hoffe ich konnte euch damit vielleicht ein bisschen weiterhelfen und wünsche euch bzw uns allen noch weiterhin viel Spaß und Freude bei diesem schönen Sport.

    1. Und: Am Anfang reibt es schon am Po, das liegt aber eher an der dünnen Haut über den Sitzknochen, man „gewöhnt“ sich aber wie ich finde, recht schnell daran.

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