Der erste Ausflug mit Bolero – Eine Lektion gelernt

Kathi

Kathi

Botschafterin

Schlecht gelaunt wird’s auch nicht besser!

Heuper Kathi beim shoppen | FRAUENSACHE

Nachdem ich euch in meinem ersten Beitrag ein paar Überlegungen für die Anschaffung einer Armkompression mitgegeben habe, erzähle ich euch nun von etwas, worauf man sich nicht vorbereiten kann. Es kommt auf einen zu. Einfach so. Immer.

Der erste Ausflug mit Bolero

Ich war zum erstem Mal mit meinem ersten Bolero unterwegs in der Stadt. Davor hatte ich erst seit wenigen Wochen meine ersten Armlinge.

„Ach Mensch, Du hier? Schön. Wie geht’s Dir?“ Ich hörte Geplänkel von meinem Freund. Plötzlich schossen mir viele Fragen in den Kopf: Mit wem redet er da? Wer ist die Frau? Hält er es nicht für nötig mich vorzustellen? Und warum steht der so weit weg? Schämt er sich etwa für mich? Da hab ich jetzt endlich mein schwarzes Bolero und nicht mehr diese Fehlentscheidung „weiße Armlinge“ an und trotzdem bin ich ihm peinlich. Aber seit wann bin ich eigentlich eifersüchtig?

Als wir endlich wieder zu zweit waren, stellte ich ihn zur Rede. „Das ist doch die Nadine (Name geändert). Die haben wir doch schon mal getroffen.“, sagte er. Ich scheine sie vergessen zu haben. Genauso wie die Tatsache, dass mein Freund nicht zu den Händchen-Haltern gehört. Das wir meistens einen Meter Platz zwischen uns haben. Einfach so. Immer.

Eine Lektion gelernt

Nicht er hat das Problem mit meiner neuen Armbekleidung – sondern ich. Was habe ich mich zu Hause darüber gefreut, wie toll sie aussieht und wie angenehm sie zu tragen ist. Und auf Instagram habe ich auch schnell unter meinem Nickname mein erstes Bild damit gepostet. Das sehen nur Leute, die mich entweder schon in echt damit gesehen haben (Arbeitskollegen, enge Freunde) oder ganz Fremde.

Aber da gibt es eben noch die Kategorie dazwischen. Leute die einen irgendwie kennen, ohne Kompression. Aber nicht gut genug kennen, um nachzufragen, was das eigentlich ist. Was denken die jetzt von mir? Dass ich einen ausgefallenen Modegeschmack habe? Oder sehen die das gar nicht?

Tatsächlich macht es mir mehr zu schaffen, was Halb-Bekannte wohl von mir denken als Fremde oder gute Bekannte! Diese Situation hat mir das sehr deutlich gemacht. Vor allem aber hat sie mir gezeigt, dass ich mir definitiv keine Gedanken darüber machen sollte, was andere Menschen für eine Meinung haben. Ich muss in erster Linie lernen, mich selbst zu akzeptieren!

Also Mädels, bevor ihr zu viel in die Blicke oder Gesten anderer interpretiert, geht kurz in euch und hinterfragt euer Gefühl dabei. Und dann hören die (vermeintlichen) Blicke auch von ganz alleine auf!

Eure

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on email

Netiquette

Diese Regeln solltest du als Bloggerin beachten!

Kommentare

2 Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Meine Schnappschüsse

Was suchst Du?