Komfortzonen sind dazu da, um sie auch mal zu verlassen

Christina

Christina

Bloggerin

Beitrag über Badesachen

Hallo, mein Name ist Christina und ich komme aus der Nähe von Bremen. In meinen letzten Einträgen habe ich Euch von meinem Weg vor und nach der Diagnose erzählt. In diesem Beitrag geht es um meine persönliche Weiterentwicklung.

Die Kompression

Als ich meine Kompressionen abgeholt habe, war ich sehr aufgeregt. Das erste Mal anziehen war, wie Euch sicherlich bekannt ist, nicht so einfach. Am nächsten Morgen habe ich meine Kompressionen zu Hause angezogen und dachte, dass das (!) ja wohl jetzt nicht jeden Morgen mein Alltag sein soll?! Es war einfach nur anstrengend, die Finger taten weh und die Knöchel waren wund gescheuert. Nach dem Frust, war jedoch sehr schnell mein Ehrgeiz gepackt. Was habe ich für eine Wahl… also werde ich das Beste aus der Situation machen!
Inzwischen trage ich meine Kompressionen tatsächlich sehr gerne. Mittlerweile gehört sie zu mir.

Was kann ich meinem Körper Gutes tun?

Die Kompressionen habe ich. Aber was kann ich noch tun, um das Beste für meinen Körper zu tun? Überall wo man hinschaut und liest, wird einem geraten, dass man schwimmen gehen soll. Na toll, gerade das habe ich seit Jahren nicht mehr getan. Es kommt nicht in Frage, sich nur in Badeklamotten vor anderen Leuten zu zeigen…abgeharkt, es muss etwas anderes her! Ich las immer mehrere Beiträge in verschiedenen Foren von Betroffenen, die sich bezüglich des Schwimmens überwunden haben. Ich kam zu dem Entschluss „Das kann ich doch auch!“.

Das Badekleid

Ich bestellte mir zwei Badekleider, bei denen man die Oberschenkel etwas verdeckt und meldete mich in einem Schwimmbad bei einem Aquaback-Kurs (Fitnessgeräte im Wasser) an, der noch Restplätze frei hatte. Vor dem ersten Termin war ich mehr als aufgeregt. Was sind da für Leute? Würden die mich komisch ansehen? Was soll ich sagen…es waren alle nett. Keiner hat komisch geschaut und es macht mir sehr viel Spaß. So sehr, dass ich jetzt zwei Wasserkurse in der Woche mache. Inzwischen mag ich sogar Badeanzüge, da diese einfach besser sitzen und ich mir über das bisschen mehr Bein, was ich damit zeige, jetzt keine Gedanken mehr mache.
Traut Euch. In den Kursen sind Leute, die etwas für sich tun wollen und jeder hat doch etwas, mit dem er nicht zufrieden ist!

Habt Ihr auch die Erfahrung gemacht, dass man sich weiter entwickelt? Vielleicht habt Ihr ja auch Momente, in denen Ihr Euch überwunden habt?

Liebe Grüße,
Eure Christina

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Kommentare

4 Antworten

  1. Trau dich ruhig. Wenn wir wieder dürfen mache ich wieder Aqua-Gym im Schwimmbad. Ich achte nicht auf die andere Blicke…Im Wasser haben wir tolle Gespräche. Mein Lipo ist noch auf den Oberschenkel hinten und auf Innenseite. Hab nach 2 Jahre neue Strümpe, blaue, Zehen sieht man…

  2. Hallo, ich kann Wasser nur empfehlen. Seit ca. 5 Jahren mache ich Apua-Gym. Eigentlich wegen Rücken und Knie Beschwerden. Ich habe mich immer selbst rausgeredet mit meinen Kindern in Hallenbad / Freibad zu gehen. Bis ich mich mal getraut habe den ersten Kurs zu machen. Es tut einfach dem ganzen Körper gut – und der Psyche.
    Ich freue mich auch schon und hoffe das bald wieder Kurse stattfinden dürfen. Grüße

    1. Hallo Gabi,
      da kannst Du das mit der ersten Überwindung ja gut nachvollziehen.
      Leider sieht es hier noch nicht so aus, als würde es bald wieder mit den Kurses weiter gehen.

    2. Hallo Rose,
      inzwischen achte ich auch nicht mehr auf die Blicke.
      Meinen Beinen hat die Zeit mit dem regelmäßigen Wassersport auch sehr gut getan. Ich freue mich auch schon, wenn es wieder los geht.

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