Basischer Lifestyle – Meine Erfahrungen

Marlene

Marlene

Botschafterin

Sei realistisch – glaub‘ an ein Wunder!

Selbstmanagement

Hallo zusammen,

ich habe Euch in meinem ersten Blog-Beitrag zum „Basischen Lifestyle“ im Juli 2018 zum ersten Mal von meiner Lebensumstellung und was sie beinhaltet berichtet. Im September 2018 folgten dann meine ersten Tipps und positiven Ergebnisse. Zwei Jahre später lebe ich immer noch glücklich den „Basischen Lifestyle“ und würde nun gerne meine Erfahrungen und Tipps mit Euch teilen.

Falls Ihr meine beiden Blog-Beiträge dazu noch nicht gelesen habt, kann ich es Euch nur empfehlen. Ich erkläre in den Beiträgen detailliert, was ich überhaupt unter dem „Basischen Lifestyle“ verstehe. Zusammenfassend kann man sagen, dass es darum geht, den Säure-Basen-Haushalt im Körper ins Gleichgewicht zu bringen. Ziel ist dabei für mich, sich besser zu fühlen und Lipödem-Schmerzen zu reduzieren. Neben der Ernährung spielen auch weitere Komponenten, wie die Kompression, Sport und Entspannung eine wichtige Rolle. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass einzelne Teile nicht den erwünschten Erfolg eines besseren Wohlbefindens erzielen konnten. Daher sehe ich es als ein Puzzle. Nur mit allen Komponenten zusammen, konnte ich eine Verbesserung erreichen.

Mein persönlicher Erfolg: Weniger Schmerzen

Das Ziel meiner Lebensumstellung war, meine Lipödem-Schmerzen zu reduzieren. Ich wollte einfach mal schauen, was ich selbst durch eine „aktive Therapie“ bewirken konnte. Zwei Jahre später kann ich sagen, dass es die beste Entscheidung für mich war. Schon nach kurzer Zeit habe ich angefangen, mich fitter zu fühlen. Eine körperliche Übersäuerung führt nämlich auch zu Müdigkeit und Schlappheit. Nach einiger Zeit merkte ich auch, dass meine Lipödem-Schmerzen weniger wurden. Durch sehr viel Stress (auch wenn er positiv war) habe ich 2019 allerdings wieder etwas schlechter gegessen und mich nicht so viel bewegt. Für Entspannung hatte ich auch nicht so wirklich Zeit. Die Folge: Mitte 2019 ist mein Gewicht gestiegen und meine Lipödem-Schmerzen haben sich verschlimmert.

Im August 2019 ging es mir folglich psychisch nicht sehr gut damit. Es hat sich wie eine Niederlage für mich angefühlt. Mir wurde klar, dass ich wieder aufs Neue intensiver mit dem „Basischen Lifestyle“ starten musste, auch wenn meine Motivation aufgrund der Schmerzen auf dem Tiefpunkt war.

Heute kann ich sagen, dass es für mich richtig war, nochmal das Selbstmanagement für mich in Angriff zu nehmen, denn mittlerweile sind meine Schmerzen wieder deutlich zurückgegangen. Obwohl es mir dabei nicht um mein Gewicht, sondern um die Schmerzreduktion ging, ist es ein schöner Nebeneffekt, dass ich auch wieder etwas Gewicht verloren habe. Mein Wohlbefinden hat sich wieder deutlich gebessert. Deshalb kann ich Euch nur empfehlen zu schauen, was Euch gut tut und ein Puzzleteil Eures Selbstmanagements ist. Sprecht alles gut mit Euren behandelnden Ärzten ab und startet in eine „aktive Therapie“. Jede Besserung, sei sie noch so klein, schenkt uns etwas mehr Lebensqualität.

Welche Komponenten helfen mir dabei:
Kompression

Für mich ist für die „Behandlung“ meines Lipödems grundsätzlich wichtig, täglich Kompressionsstrümpfe zu tragen. Die tägliche Bewegung in Kombination mit Sport tut mir sehr gut.

Ernährung

Ich versuche 80% basische und nur 20% säurebildende Lebensmittel zu mir zu nehmen. Seit September 2019 esse ich kein Fleisch mehr und versuche mich so gut es geht, weizen- und zuckerarm zu ernähren.

Sport

Aktuell trainiere ich ca. vier Mal die Woche. Es muss nicht immer ein langes Training sein. Viele Übungen lassen sich auch gut zu Hause umsetzen. Ich trainiere am liebsten auf dem Trampolin, gehe Walken oder mache Yoga (ich versuche es zumindest) auf der Matte Zuhause.

Entspannung

Ich mache 1-2 mal die Woche basische Fußbäder und nutze die Zeit, um daraus eine entspannende Wellness-Routine zu machen. Außerdem habe ich angefangen, täglich zu meditieren. Das ist mir am Anfang besonders schwer gefallen, aber jetzt möchte ich nicht mehr darauf verzichten. Ein gestresster Körper kann auch zu einer Übersäuerung beitragen. Deshalb sollte man regelmäßig zur Ruhe kommen.

Lymphdrainage

Ich bin eine Zeit lang zur Lymphdrainage gegangen. Im Zusammenhang mit Sport und Ernährung, hat sie mir geholfen. Alleine hat sie aber nicht ausgereicht. Deshalb ist die Lymphdrainage für mich ein Optionalbereich, der nur bei Bedarf zur Anwendung kommt.

Das Selbstmanagement besteht aus vielen einzelnen Bausteinen, die bei jedem anders sein können. Hört auf Euren Körper und findet heraus, was Euch gut tut. Ich sage nicht, dass mein Weg der „richtige“ ist oder dass Euch der Basische Lifestyle helfen wird. Ich spreche hier nur von meinen Erfahrungen. Vielleicht ist es aber hilfreich. Stellt Euch Euer eigenes Puzzle für das Selbstmanagement zusammen.

Ich wünsche Euch viel Erfolg dabei!
Eure Marlene

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