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12.Februar 2019 | Allgemein

30 Day Challenge: So ergeht es unseren FRAUENSACHE-Botschafterinnen

Es ist vollbracht – die 30 Day Challenge haben unsere vier starken Frauen erfolgreich gemeistert. Jede einzelne hat ihre ganz eigenen Erfahrungen gemacht und auch unterschiedliche Erkenntnisse aus dieser Herausforderung gezogen. Du bist neugierig geworden? Dann lese einfach weiter.

Wenn Du nochmal erfahren möchtest, wie Britta, Marilena, Kathi und Marlene gestartet haben, kannst Du das hier nachlesen.

30 Day Challenge: Abwechslungsreiches Frühstück (Britta)

Mir hat es Spaß gemacht neue Rezepte oder Variationen meiner bekannten Frühstücke auszuprobieren. Ich habe tolle Anregungen erhalten wie Baked Beans, Bacon and Eggs und Süsskartoffelwaffeln. Wenn ich mal keine Zeit für die Vorbereitung des Frühstücks hatte, war Porridge mit etwas Obst und Zimt jetzt im Winter eine gute Alternative für mich. Ein reines Obst-Frühstück reicht mir derzeit allerdings nicht aus.

Mein Fazit: fast genauso schnell wie der Einkauf des Frühstücks beim Bäcker auf dem Weg ins Büro sind Porridge, Müsli und Quark gemacht. Man kann täglich nach den eigenen Vorlieben neu variieren. Am Wochenende kann ein etwas aufwändigeres, herzhaftes Frühstück das Mittagessen leicht ersetzen.

30 Day Challenge: 30 Tage – 30 Selfies (Kathi)

Wir alle kennen sie, die Vorsätze zum 01.01. eines Jahres, die Vorsätze zur Fastenzeit, für den nächsten Montag und für „nach dem Urlaub“. Meist läuft es gleich ab: man verzichtet auf etwas, tut sich anfangs schwer damit, merkt das es leichter wird und dann ist die vorgenommene Zeit vorbei und man fällt wieder in alte Muster. Das sollte diesmal anders sein.

Warum Selfies eine Herausforderung sind

Das Rauchen habe ich vor Jahren aufgehört, Alkohol trinke ich sehr selten, mit meinem Süßigkeiten- und Fastfood- Konsum komme ich sehr gut zurecht. Aber warum bloß auf etwas verzichten? Warum nicht etwas in den Alltag integrieren?

Wie oft guckst du dir Fotos von dir an und denkst „da habe ich ganz schön blöd geguckt“, „die Hose saß aber ungünstig“, „was ist denn da mit meinen Haaren passiert?“. Wann immer ich mir Fotos von mir ansehe geht es mir so. Jedes Foto, das ich bei Facebook, Instagram oder hier mit meinen Blogbeiträgen veröffentlicht habe, war für mich das kleinere Übel. Selbst unter 20 Fotos gibt es nicht immer eins, das mir gefällt.

Aber nicht nur auf Fotos, nein auch bei dem Blick in den Spiegel finde ich nur selten nette Worte für mich selbst. Schaue ich mir Fotos von vor 3 oder 4 Jahren an, denke ich inzwischen oft „da sah ich doch gar nicht so schlecht aus, wie ich mich damals gefühlt habe“. Auf die Idee, dass es heute genauso sein könnte, komme ich bei dem Gedanken jedoch leider nicht.

Und genau da wollte ich ansetzen. Wenn es mir leichter fällt auf einem Foto etwas Schönes an mir zu entdecken als wenn ich in den Spiegel schaue, dann muss ich mir eben jeden Tag ein Foto angucken. Und um nicht immer wieder zu sagen „ach, was war ich da doch hübsch“ müssen es eben neue Fotos sein.

Die ersten Bilder kosteten noch Überwindung

Ob man sich selbst hübsch findet und in seiner Haut wohl fühlt, hat nichts damit zu tun, wie man aussieht. Oder was andere darüber sagen. Ich beneide die Frauen, die von Selbstliebe sprechen, die sich damit auszukennen scheinen. Nicht nur, dass es ihnen egal ist, ob anderen ihr Aussehen gefällt oder nicht, sie gefallen sich selbst.

Tatsächlich ist es auch mir gar nicht so wichtig, was andere über mein Äußeres denken. Und auch, ob sie mich mögen oder nicht. Ich mag mich.  Natürlich freue ich mich über Komplimente. Nette Worte zu meiner Art, zu meinen Hobbys, zu meinem Aussehen. Nur letzteres kann ich nie so recht nachvollziehen. Also musste ich mich von außen betrachten, so wie die anderen es auch tun.

Dabei habe ich die ersten Tage jeweils zig Bilder gemacht bis ich endlich eines hatte, mit dem ich mich anfreunden konnte. Das kleinere Übel eben.

Wenn’s einmal läuft

Nach noch nicht ganz zwei Wochen ging es dann plötzlich wie von selbst. Angefangen mit „unter den 30 Bildern wird das eine schlechte Foto schon nicht auffallen“, über „ich habe verschlafen und keine Zeit mehr als 4 Fotos zu schießen und auseinanderzunehmen“ bis hin zu „oh, das sieht aber gut aus“. Ich konnte mich nicht nur schneller für das „richtige“ Foto entscheiden, ich hatte auch schneller eines, das mir gefällt. Auf dem ich mir gefalle!

Zugegeben, nicht nur mein Blick auf mich selbst hat sich geändert. Auch mein Äußeres. Seit ich bei meiner Arbeit Dienstkleidung trage, habe ich immer weniger darauf geachtet, was ich privat anziehe. Es sollte praktisch sein, beim Gassi gehen mit den Hunden dreckig werden dürfen, zu Hause bequem genug sein. Aber es stimmt nun mal, „Kleider machen Leute“. Ich habe mich selbst plötzlich eher als praktisch und bequem angesehen. Und das auch ohne Kleidung.

Dank der Challenge achte ich wieder mehr darauf, in welcher Kleidung und mit welchem Make-Up ich mir wirklich gefalle. Das mit „ohne Kleidung“ ist ein längerer Weg, aber die ersten Schritte sind ja bekanntlich die Schwersten…

Hast Du auch an der Challenge teilgenommen? Konnte sie Dir ebenso helfen wie mir?

Ich wünsche es mir für dich!

Deine Kathi

30 Day Challenge: Täglich mein 6 Minuten Tagebuch schreiben (Marilena)

Wofür bin ich dankbar? Was würde den heutigen Tag wundervoll machen?
Mich bereits morgens nach dem Genuss meines Kaffees mit positiven Gedanken zu beschäftigen lässt mich ruhiger und voller Freude in meinen Tag starten.

Was habe ich heute Gutes für jemanden getan? Was habe ich heute tolles erlebt? Natürlich kenne auch ich Tage an denen die Schmerzen allgegenwärtig sind und nichts so richtig klappen will, ich war sehr erstaunt das ich trotz aller Wiedrigkeiten auch an diesen herausfordernden Tagen positive Erlebnisse finden und meinen Tag versöhnlich abschließen konnte.

Fazit: Ich werde mir weiterhin täglich Zeit für mich nehmen um die positiven Denkmuster weiter zu verankern und mir stets bewusst zu machen was wirklich wichtig ist.

"Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind"

-Francis Bacon-

30 Day Challenge: Aller Anfang ist schwer (Marlene)

Bei meiner Planung der 30-Tage-Challenge wusste ich sofort, dass ich täglich kurze oder lange Fitnesseinheiten, sei es zu Hause oder im Fitnessstudio, in meinen Alltag einbauen möchte. Ich habe allerdings nicht bedacht, dass der Start nach den Feiertagen und Silvester besonders hart sein würde. Nach dem vielen Feiern mit Essen und Trinken hat mein Körper jeglichen Rhythmus verloren. Da galt es am Anfang den inneren Schweinehund zu bekämpfen.

Mit der Zeit haben die Übungen aber immer besser geklappt. Auch wenn die Übungen teilweise kurz und nicht sonderlich aufwendig waren, habe ich keine Einheit ausfallen lassen. Darauf bin ich sehr stolz!

Drei Tipps möchte ich gerne mit Euch teilen, die mir dabei geholfen haben.

  1. Bereitet Euch immer für den nächsten Tag vor und entscheidet, welche Fitnessmethoden für Euch gut sind. So könnt Ihr direkt starten, wenn ihr zwischendurch Zeit für eine kurze Übungseinheit habt.
  2. Falls Ihr ins Fitnessstudio gehen wollt, solltet Ihr Eure Trainingstasche schon am Abend vorher packen und sie gegebenenfalls mit zur Arbeit nehmen. So spart Ihr Zeit!
  3. Setzt Euch besonders am Anfang nicht zu sehr unter Druck. Jeder kleinste Erfolg, ist ein Erfolg!

30 Day Challenge: Ran an den Bauchspeck! (Christina)

Möglicherweise stört mich mein Bauchspeck weniger, als ich dachte…

In den vergangenen 30 Tagen war ich mehrfach die Woche auf dem Laufband, bin trotz eisiger Temperaturen mit dem Rad in die Arbeit gefahren, war  beim Langlaufen und beim Aquajogging… Ich hatte ein beachtliches Pensum an Bewegung, aber die TÄGLICHEN Sit-Ups oder Crunches, die ich mir vorgenommen hatte, habe ich nicht geschafft. Ich habe es noch nicht einmal geschafft, auf dem Plan abzuhaken, wann ich sie gemacht habe. Ich kann nur sagen, dass ich jedes Mal, wenn ich nachts noch auf meinem Laufband fünf km walken war, ich danach auch noch die Crunches drauf gelegt habe, egal wie spät es dadurch wurde.

Fazit nach 30 Tagen

Mein Fazit und meine Rechtfertigung lauten: der Monat war einfach zu voll. Die politischen Ereignisse (Jens Spahns Äußerungen zur Liposuktion) und die Reaktionen darauf überschlugen sich und wollten zeitnah beachtet werden. Zudem fielen zwei Neuerungen in meinem Berufsleben genau in den Zeitraum der Challenge. Zwei Erkältungen und zwei Kurzurlaube waren auch noch mit von der Partie. Und das außergewöhnlichste Ereignis, das meine größte Aufmerksamkeit auf sich zog, war die Teilgenehmigung der Liposuktion. Da fiel nicht nur mein Vorhaben, den Bauchspeck mit Crunches zu bezwingen, unter den Tisch, sondern auch so einige andere Dinge wurden sträflich vernachlässigt.

Wenn ich aktiv darüber nachdenke, stört mich meine Speckwulst über der Kompression schon noch ein wenig, aber seine Bekämpfung hat einfach keine Priorität. Ich bin mir deswegen nicht böse. Jede Entscheidung war berechtigt. Ich könnte mir ja auch Shape-Ware zulegen oder meine nächste Kompression anders stricken lassen, z.B.  ohne Bundabschluss, und zusätzlich arbeite ich natürlich weiter an meinem Idealbild.

30 Day Challenge: Wie erging es Dir?

Hast Du auch bei unserer 30 Day Challenge teil genommen oder bist noch mittendrin? Verrate uns doch, wie es Dir dabei ging. Wir freuen uns.

Dein FRAUENSACHE-Team

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