Wassereinlagerungen, schwere Beine und die Lösung: Allergietest

Martine

Martine

Bloggerin

Martine mit ihrem Hund

Wer liebt auch die Natur, die Ruhe und die Farben von Wald und Natur. Die Vögel zwitschern zu hören und einfach nur runter zu kommen. Aber wie soll das gehen, wenn die Beine so schwer sind?!

Aber erstmal zu mir. Ich habe Lipödem im Stadium 2. Hatte Schmerzen in den Beinen und noch schlimmere Schmerzen in den Armen. Meine Beine waren ohne Kompression überhaupt nicht zu tragen, mit Kompression besser, aber immer noch schwer. Ich wurde 3x operiert und mir wurden insgesamt 22 Liter krankes Fett entnommen.

Trotz OP Probleme mit Wasseransammlungen

Meine erste OP ist jetzt 2 Jahre her und ich lebe immer noch schmerzfrei. Ich hoffe auch sehr stark, dass das so bleibt. Allerdings habe ich immer noch Probleme mit Wassereinlagerungen.

An manchen Tagen sind meine Hände voll gelaufen mit Wasser, mein Gesicht aufgeblasen wie ein Luftballon und meine Beine schwer wie Blei. Mein Bauch aufgelaufen, als wäre ich im 6ten Monat schwanger und meine Arme bekomme ich nicht mehr hoch.

Aber woran liegt das? Alleine an dem Lipödem?

Ich kann das für mich mit einem klaren NEIN beantworten. Ob es bei anderen auch so ist, kann ich nicht sagen. Bin weit entfernt vom Arzt sein, aber ich habe in den letzten Jahren meinen Körper sehr genau kennen gelernt. Ich habe viel experimentiert und kam dann auf die beste Idee, die mir kommen konnte:
Allergietest!

Ich habe eine super Ärztin gefunden, die mich komplett durch gecheckt hat. Und wir haben viele Lebensmittelallergien gefunden.

Allergietest lohnt sich

Mit diesen Ergebnissen habe ich dann noch mehr an mir rum experimentiert. Und ja, das Ergebnis ist erstaunlich. Bei manchen Allergien reagiere ich sofort mit auflaufendem Bauch und schweren Beinen. Beim Wanderen schmerzen mir die Beine und sind schwer zu tragen. Diese Schwellungen halten allerdings immer nur ein bis zwei Tage an, wenn ich an den folgenden Tagen auf diese Lebensmittel verzichte. Was ich hierzu sagen muss, dass ich immer noch tagsüber die Kompressionsstrumpfhose trage.

Ich reagiere zum Beispiel sehr schlimm auf Milchprodukte, da ich eine Kasein-Intoleranz habe. Nicht Laktose. Da gibt es Unterschiede. Laktose, ist der Milchzucker und Kasein sind die Milchproteine. Danach geh ich auf wie ein Luftballon und da werde ich auch das Wandern sein lassen. Das ist dann nur noch Quälerei.

Achtung vor Kreuzallergien

Worauf ich auch sehr schnell mit Wassereinlagerungen reagiere, sind Tomaten. Allerdings tritt die Tomatenallergie sehr oft als Kreuzallergie auf. Dies kann oft passieren, wenn man auf eine Art Pollen allergisch reagiert.

Wie in meinem Beispiel. Ich habe eine starke Gräser-Allergie. Gräser-Allergiker können auch allergisch reagieren auf: Kartoffeln, Soja, Erdnüssen, Erbsen, Kiwis, Tomaten, Melone und Wassermelone. Wie in meinem Fall weiß ich durch Tests, dass ich allergisch auf Soja, Tomaten und Erdnüsse bin.
Es kann aber auch sein, da ich eine Latex-Allergie habe und diese sich kreuzt, unter anderem mit Tomaten. Kuhmilch zum Beispiel reagiert im Kreuz mit Soja.

Dieses sind alles Beispiele und müssen nicht bei jedem auftreten. Allerdings mal drauf zu achten, macht auf jeden Fall Sinn.
Wenn ich weiß, dass ich am nächsten Tag eine größere Wanderung vor habe, dann esse ich nur eine Gemüsepfanne, da ich hier weiß, dass ich nicht mit Wassereinlagerungen reagiere.

Viel Wasser trinken ist wichtig

Ein anderer ganz wichtiger Punkt ist die Wasserzufuhr. Ich litt vor allem während der Wanderung an schlimmen Wasseransammlungen. Da der Körper hier viel Flüssigkeit verliert, reagiert er mit Speichern der Flüssigkeit, also Wassereinlagerungen. Ich bekämpfe diese dadurch, dass ich viel Wasser im Voraus und während der Wanderung trinke. Ich hoffe, ich konnte einigen hiermit helfen, welche die gleichen Probleme haben.

Mit lieben Grüßen
Eure Martine

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Kommentare

2 Antworten

  1. Liebe Martine,
    vielen Dank für diesen tollen Bericht!!
    Ich reagiere auch auf total viel, meine Ärztin hatte das mal testen lassen, war aber total überfordert mit diesem Ergebnis und hab irgendwann aufgegeben und keine Kraft micht auch noch mit diesen Dingen zu belesen. Gute Ärzte zu finden, ist dann auch noch so eine Sache…
    Ich hab aber die ganze Zeit schon vor eine gute Ernährungsberatung zu finden , und dann auch diese nötigen Umstellungen zu Leben. Bringt ja alles nix, da muss ich dran bleiben, wie mir dein Bericht zeigt.
    Alles Liebe für dich
    GLG
    Silke

    1. Hallo liebe Silke,
      Es lohnt sich auf jeden Fall. Abwechselnd essen ist schon sehr sinnvoll. Denn vor allem Intoleranzen, reagieren erst, wenn man dem Körper zu viel gibt. Isst man ausgewogen, dann tritt die Intolerant nicht ein.
      Lg
      martine

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