Mein Weg zur Selbstliebe – trotz und mit dem Lipödem

Lena

Lena

Bloggerin

der Weg zur Selbstliebe mit Lipödem

Hallo, ich bin Lena und ich habe Lipödem. Vor einigen Monaten habe ich einem Impuls folgend begonnen, mich erneut und sehr intensiv mit dieser Krankheit zu befassen und bin im Zuge dessen auch auf diesen wunderbaren Blog hier gestoßen. Nun schreibe ich also meinen ersten Artikel. Die wichtigste Frage der letzten Wochen war dabei für mich: Worüber will ich eigentlich schreiben? Nunja, zunächst dachte ich, es wäre wohl das Einfachste, wenn ich im ersten Artikel ein paar Zeilen über mich schreibe und mich vorstelle.

Wie ich zur Diagnose kam

Seit ich denken kann habe ich „kräftige Oberschenkel“, so wurde es mir immer und von allen Seiten gesagt. Ich hasste meine Beine, versuchte, mich immer unter weiten Klamotten zu verstecken, fand mich immer fett und hässlich. 2016 stieß ich schließlich auf das Lipödem und hatte für mich endlich eine Erklärung, warum meine Beine so furchtbar aussahen und nie wirklich schlanker wurden. Warum ich sie immer hochlegen wollte, besonders abends, und sie sich manchmal so unglaublich schwer und schmerzhaft anfühlten. Eine Diagnose bekam ich jedoch nicht – im ersten Anlauf stieß ich auf Ärzte, die keine Ahnung hatten oder mich schlicht als fett abstempelten.

Ich bin froh, damals nicht aufgegeben zu haben. Inzwischen bin ich „gut integriert“, habe eine tolle Angiologin, die mich behandelt und einen noch tolleren Kompressionsversorger, der dafür sorgt, dass meine Strumpfhosen immer sitzen wie eine zweite Haut. Das gibt viel Lebensqualität zurück.

Gewichtige Veränderungen

Ich war über die Jahre, vor allem nach meiner Schwangerschaft, stark adipös geworden und hatte allerlei Glaubenssätze verinnerlicht, dank derer ich dachte, niemals abnehmen zu können. Anfang 2017 las ich dann „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann. Meine innere Welt war danach völlig umgekrempelt, ich verstand endlich, dass und wie ich meinen Weg in ein gesünderes Körpergewicht finden kann und muss. Also fing ich an, mein Essen zu wiegen und Kalorien zu zählen. So verlor ich innerhalb von 2 Jahren ca. 30 kg.

Etwa 2 Monate nach Start meiner Diät begann ich, einmal pro Woche Rehasport auf Rezept zu machen, und dazu einmal pro Woche gezieltes Krafttraining. Ich suchte mir etwas gleich in der Nähe meiner Arbeitsstelle, um den inneren Schweinehund auszutricksen. Und es funktionierte! Heute ist Sport aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Auch meine Ernährung wandelte sich im Laufe der letzten Jahre zusehends. Ich habe viele Ansätze ausprobiert, wie Intervallfasten oder Low Carb, und das beibehalten, was mir gut getan hat.

Wo stehe ich jetzt?

Heute kann ich mit Überzeugung sagen: Die letzten Jahre haben mich grundlegend verändert. Ich liebe mich selbst, meinen Körper und mein Leben. Ich bin absolut im Gleichgewicht und seit einiger Zeit esse ich intuitiv und bin extrem positiv überrascht, wie gut es mir tut!
Ich liebe Bewegung und Sport. Im September habe ich mit CrossFit angefangen und mit Yoga und Meditation schaffe ich ein gutes Gegengewicht.
Themen, die mich umtreiben und über die ich hier ab und zu schreiben möchte, sind vor allem Selbstliebe & Achtsamkeit, Sport und Ernährung. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen hier mit euch zu teilen und auf den Austausch dazu!

Eure Lena

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