Lipödem: Ich räum das Feld von hinten auf (Teil 2)

Lydia

Lydia

Bloggerin

Ich räum das Feld von hinten auf | deinestarkeseite.de

Habe ich ein Lipödem oder nicht? Diese Frage stellt sich mir nun schon länger, wie ich euch bereits im ersten Teil „Ich räum das Feld von hinten auf“ verraten habe.

Nun möchte ich euch darüber berichten, wie ich meinen Urlaub und meine erste manuelle Lymphdrainage erlebt habe.

Ein Urlaub voller Entspannung und Entstauung

Ich ging Vorort zur Physiotherapie, um Termine für die MLD zu machen, ich hab es echt geschafft in 3 ½ Wochen Urlaub sechs Behandlungen unterzubringen. Die erste Begegnung mit Ronja war ein kurzer Schlag ins Gesicht. Da lag ich auf der Liege, sie kam rein und stellte sich natürlich erstmal vor, Ronja meine erste Physiotherapeutin. Sie erklärte mir ausführlich was und wie alles gemacht wird und das es mir mit meinem Lipödem dann bald besser gehen wird. Lipödem? Hab ich das gerade richtig gehört? Ich hab doch ein primäres Lymphödem.

Natürlich klärte sie mich auf, in der Praxis haben sie einige Patientinnen mit Lipödem und ich hätte die typischen Anzeichen dafür. Also jetzt doch ein Lipödem? Ich war wieder genauso verwirrt wie im Juli und wurde gefühlt 10 Schritte nach hinten gestoßen.

Die erste Entstauung war hervorragend, ich verlor schon in den ersten 3 Wochen fast 5 kg Wasser und fühlte mich schon agiler. In der Zeit vergaß ich viel um mich und meine Krankheit herum. Viel Entspannung und Zeit für mich stand auf dem Plan, egal ob es der Strandbesuch mit ein wenig im Watt spazieren war oder das Lesen draußen im Garten. Zwischendurch hab ich dann auch mal den Blog Lipödemmode gelesen und mich ein wenig mehr mit dem Thema Kompression und Mode zu beschäftigen. Zu Hause ging es natürlich weiter und im Oktober durfte ich zum Santitätshaus fahren damit zum ersten Mal Ausgemessen werden konnte für die Flachstrickversorgung. 14 Tage Später hatte ich meine Versorgung in der Hand und ich war sehr glücklich endlich meine „Beine“ zu haben.

Bis bald,

Eure Lydia

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Kommentare

Eine Antwort

  1. Hallo Lydia , ich wollte dir mal von meinem letzten Erlebnis einer eigentlichen nur thailändischen Ölmassage berichten.
    Wie gesagt es war nur als Ölmassage gedacht , ein Geschenk, sie betrachtet zuerst meine Beine und dann die Arme, drückte mal hier und dann wieder da , sah mich an nickte und sagte ….ich verstehe Problem……bei mir waren nur ????? . Und dann fing sie an , in anderthalb Stunden massierte sie mir meinen ganzen Körper, das ich dachte ich schwebe ;))) , zum Schluss musste ich direkt flitzen um es noch auf Toilette zu schaffen , meine Strümpfe passten plötzlich nicht mehr und meine Armstrümpfe und die Schuhe verlor ich auf dem Weg zum Auto . Ich fühlte mich so beschwingt und unendlich leicht……das war ein herrliches Gefühl !!!!
    Der Nachteil der ganzen Geschichte war allerdings das ich am übernächsten Tag zum Arzt zur Kontrolle musste und er mir doch tatsächlich meine Lymphdrainge kürzen wollte und doch meine das meine Beine so schlimm gar nicht aussehen und er auch die Bestrumpfung in Frage stellt !!!!
    Bin dann erst mal dezent ausgeflippt , habe das klargestellt und Gott sei Dank Fotos von vor der Massage und nach der Massage mit Messung an verschiedenen Punkten an Beinen und Armen vorgelegt . Dann war er mucksmäuschen still hat nachgedacht sich entschuldigt und mir meine Rezepte wieder aufgeschrieben . Ich kann hier nur jeder von uns betroffenen raten das zutun , wenn man sich uneinig ist , das war ein sehr guter Tipp von meinem Physiotherapeuten. Fazit : auch Wenn’s schwerfällt ruhig Fotos machen und die auch dem Doktor zeigen das hilft ungemein wenn man icht einer Meinung ist . :)))
    Sonnige Grüße Diana

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