
Liebe Leserin, lieber Leser,
manchmal beginnt ein neues Kapitel ganz leise. Ohne großen Plan, ohne Erwartung – einfach, weil man seinen Weg geht, Dinge ausprobiert und plötzlich merkt: Das, was für mich selbstverständlich ist, berührt auch andere. Genau so hat sich für mich der Weg zur Botschafterin von Frauensache angefühlt. In diesem Beitrag möchte ich dich mitnehmen und erzählen, wie aus ein paar Outfitfotos, ehrlichen Worten und ganz viel Herz ein „Ja“ zu einer Aufgabe wurde, die mich stolz macht und herausfordert zugleich.

Ich bin Sabine und seit heute offiziell 41 Jahre alt. Vielleicht sind dir hier im Blog schon ein paar Beiträge von mir aufgefallen. Ich lebe in der Metropolregion Franken, in einem kleinen Dorf mit rund 600 Einwohnern, genau zwischen Erlangen, Nürnberg und Fürth. Gebürtig bin ich allerdings eine rheinische Frohnatur. Ich sage immer gern: Ich bin ein echtes Deutschland-Kind. Geboren im Westen (Nordrhein-Westfalen), aufgewachsen im Norden (Niedersachsen), unabhängig geworden im Osten (Sachsen-Anhalt) und nun angekommen im Süden, in Franken. Mein Lebensgefährte und ich haben keine Kinder, aber einen süßen Labradoodle namens Odin.
Zu meinen Hobbys zählen Wandern, Kinobesuche, Aquafitness, Mittelalterfestivals und mein Ehrenamt, über das ich hier im Blog ja schon berichtet habe.

Wenn du Frauensache auf Instagram folgst, bin ich dir vielleicht schon öfter in den Storys begegnet. Als ich begonnen habe, meinen Kleidungsstil mit Lipödem und Kompression neu zu entdecken, habe ich auf meinem eigenen Profil regelmäßig Outfits geteilt. Ich habe verschiedene Kompressionshersteller ausprobiert – immer eine Versorgung, mit der ich gut zurechtkam und parallel eine Wechselversorgung zum Testen.
Am Ende bin ich bei Juzo geblieben und habe die Marke dadurch natürlich auch immer wieder verlinkt. Gerade als mehrgewichtige Frau war es mir wichtig, anderen Inspiration zu geben: Mut zur Farbe zu machen, zu zeigen, dass man nicht immer nur Schwarz oder Grau tragen muss und dass man seine Kompression auch zeigen darf. Da wurde dann auch mal die Hose oder der Ärmel hochgekrempelt. Früher habe ich nur Stretch-Jeans und Pullis getragen. Nun Kleider, Röcke und auch gerne mal figurbetont.
Durch meine Blogbeiträge und Storys kam ich immer wieder in Kontakt mit Eva von Frauensache. Und irgendwann – es war letzten Sommer – kam dann diese Nachricht: „Hättest du mal Zeit und Lust für ein Gespräch mit meiner Kollegin und mir? Wir hätten da so eine Idee im Kopf. :-)“
Natürlich war ich sofort gespannt und auch ein bisschen nervös. Was wollten sie von mir? Wir vereinbarten einen Termin für eine Videokonferenz in meiner Mittagspause. Ich ging mit meinem Hund spazieren und meldete mich von einer Parkbank in Teams an.
Eva und Bianca waren unglaublich herzlich. Sie erzählten mir, dass sie immer wieder sehr positives Feedback zu meinen Storys bekommen und meine Blogbeiträge sehr schätzen. Und dann kam die Frage: Könntest du dir vorstellen, Botschafterin für Frauensache zu werden?
Sie erklärten mir ganz in Ruhe, was diese Aufgabe beinhaltet, und gaben mir Zeit, darüber nachzudenken. Ich sagte, ich müsse eine Nacht darüber schlafen – auch, weil mir mein Ehrenamt sehr wichtig ist und ich es nicht aufgeben wollte. Aber ich glaube, mein Grinsen hat mich verraten. Sie wussten wohl schon, dass ich zusagen würde.
Ich fühlte mich unglaublich geehrt, dass sie an mich gedacht haben. Und ja – am nächsten Tag habe ich zugesagt. Sonst würdest du diesen Blogbeitrag jetzt nicht lesen.
Mit der Zusage kam allerdings auch ein bisschen Angst. Schaffe ich das alles? Sehe ich vielleicht komisch in Videos aus? Was sage ich überhaupt in die Kamera? Wenn du mir schon länger folgst, weißt du: Ich kommuniziere eher über Texte und Fotos. Aber seit dem Sommer habe ich mich Schritt für Schritt getraut, auch vor der Kamera zu sprechen. Man wächst eben an seinen Herausforderungen.
Eva hat mir dabei immer wieder die Angst genommen: Wir fangen klein an. Jede Botschafterin hat ihre eigenen Stärken – und ich bringe meine mit ein. Das hat mich sehr beruhigt.

Gemeinsam mit mir sollte noch eine zweite Botschafterin starten: Jenny. Ihr habt sie ja letzte Woche schon kennengelernt. Wir haben uns im Dezember erstmals per Teams gesehen und ich fand sie sofort mega sympathisch.
Ende Januar haben wir uns dann alle persönlich in Aichach getroffen. Dort wurden wir von der wundervollen Binia geschult, bekamen eine Werksführung und es wurden die Fotos gemacht, die ihr jetzt auf der Homepage und im Blog sehen könnt. Es waren zwei wunderschöne, aber auch anstrengende Tage – und da wurde uns klar: Jetzt wird es ernst.
Ihr werdet mich hier also künftig öfter sehen, vielleicht auch auf der ein oder anderen Veranstaltung im Laufe des Jahres.
Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und ganz besonders auf den Austausch mit euch.
Eure Sabine
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